Care for you
Wie schulische Initiativen über psychische Erkrankungen und seelische Gesundheit aufklären

Am Dienstag, 30. Juni 2026, 15 bis 17 Uhr haben wir in die Gemeinschaftsschule „Oskar Linke“ in Magdeburg zur Diskussion in die Schulaula eingeladen.

Gekommen sind rund 30 Gäste, um über schulische Initiativen zur seelischen Gesundheit zu sprechen. Es ging darum, auf die Fragen und Probleme einzugehen und psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren – mit Workshops direkt in den Klassenzimmern. Für junge Angehörige gibt es außerdem bundesweit organisierte Anlaufstellen, etwa per Chat oder schulische mobile Initiativen per Bus – alles niedrigschwellige Zugänge für alle Schülerinnen und Schüler. Was diese Initiativen konkret leisten und was man noch besser machen könnte – auch darüber haben wir gesprochen.

Hintergrund ist: Bei seelischen Problemen trauen sich Kinder und Jugendliche oft nicht, darüber zu sprechen. Eine Rolle spielen Unsicherheit, Scham und der nach wie vor mit Stigmata verbundene gesellschaftliche Umgang mit psychischen Erkrankungen. Haben Kinder und Jugendliche Menschen in ihrem Umfeld, die erkrankt sind, benötigen sie – als junge Angehörige – ebenso Unterstützung.

Auf dem Podium hat der Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen Sachsen-Anhalt e. V. dafür Ansprechpartnerinnen der schulischen Aufklärungsprojekte „Verrückt? Na und!“ (Birgit Reichel/Christin Conradi) aus Magdeburg und „Let’s be mindful“ aus dem Landkreis Börde (Tamara Stroh) versammelt. Aus unserem Landesverband der Angehörigen war Mandy Ganske-Zapf aus dem Vorstand dabei und hat über Angebote für junge Angehörige erzählt (auch darüber, was direkt in Sachsen-Anhalt gerade entsteht). Außerdem war ein Schulsozialarbeiter aus Magdeburg dabei, um aus dem schulischen Alltag zu berichten und aufzuzeigen, wo es weitere Bedarfe gibt. Moderiert wurde die Veranstaltung von der freien Journalistin Tamina Kutscher.

Aus dem Vorstand (v.l.): Birgit Rohne, Mandy Ganske-Zapf, Birgit Gulich sowie Moderatorin Tamina Kutscher